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Die Camarilla wurde um das Jahr 1450 begründet und fußt auf der Anarchenbewegung. Ihre größte Errungenschaft ist die Aufrechterhaltung der Maskerade, die besagt, dass sich kein Vampir den Menschen als solcher offenbaren darf. Fast alle Vampire der Camarilla folgen dem Leitbild der Menschlichkeit. Der große Feind der Camarilla ist der Sabbat.

Innere Organisation

Höchstes Gremium der Camarilla ist der Innere Zirkel. Kein Kainit weiß, wo dieser tagt und wer zu dieser Führung gehört. Er ernennt die sechs Justicare und bestimmt die Geschicke der Sekte. Die bereits erwähnten Justicare werden von den sechs Camarillaclans (Brujah: Jaroslav Pascek, Malkavianer: Marlis Streck, Nosferatu: Cock Robin, Toreador: Madame Guil, Tremere: Anastasz di Zagreb und Ventrue: Lucinde) gestellt. Mittels ihrer Archonten sind sie in der kainitischen Gesellschaft als eine Art Richter und Polizisten präsent. Erwähnenswert sind hier noch die Alastoren, das sind die Archonten, die Anathema (Mitglieder der Roten Liste) jagen. Als Rote Alastoren werden diejenigen bezeichnet, die schon ein Mitglied der Roten Liste vernichtet haben.

Stadtorganisation

Städte werden von Prinzen regiert. Unter dem Prinzenamt gibt es noch eine Reihe weiterer Ämter. Dort findet sich zum Beispiel der Rat der Erstgeborenen, der bei wichtigen Entscheidungen gehört wird. Der Seneschall ist eine Art erster Assistent des Prinzen. Er vertritt auch den Prinzen, wenn dieser verhindert ist. Der Sheriff ist eine Art Vollstrecker des Prinzen, der also die Exekutive der Stadtregierung stellt. Während der Sheriff in der Regel auf Anordnung des Prinzen agiert, ist die Geißel ständig damit beschäftigt, die Stadt von fremden Vampiren sauber zu halten.

Der Hüter des Elysiums kümmert sich um das Elysium und seine Umgebung, um Feste und gesellschaftliche Angelegenheiten. Im Elysium finden sich des Öfteren die Harpyien, die die gesellschaftlichen Werte der Camarilla hoch halten und nebenbei alle, die sich nicht an ihre Konventionen halten, in den Schmutz ziehen.

Es ist prinzipiell jedem Prinzen frei gestellt, zusätzliche Ämter einzurichten oder ihre Gewichtung neu zu verteilen. In Krisenzeiten gab es deshalb zuweilen bereits Kriegsherren oder bspw. Geschichtsschreiber, die von dem Prinzen damit beauftragt wurden, die kainitische Chronik der Stadt aufzuzeichnen.

Camarilla-Philosophie

Die Führung der Camarilla leugnet vor ihren Schützlingen die Existenz der Vorsintflutlichen. Ihrer Philosophie nach gibt es weder Gehenna noch Kain.

Die Status-Pyramide

Innerhalb der Camarilla gibt es eine Status-Hierarchie. Bei der Frage nach dem eigenen Status sind zwei Faktoren besonders entscheidend: Alter und Macht.

Ahn

Die Ahnen sind die ältesten Vampire der Camarilla-Gesellschaft. Je nach Region müssen sie über ein gewaltiges Mindestalter verfügen. Unter ihnen tummeln sich auch manche jener Vampire, die uralt sind und - als eine Art Puppenspieler - die Geschicke der Welt lenken.

Ancilla

Ancilla ist mehr oder weniger ein Begriff für alle Vampire, die bereits ein Weilchen auf dieser Welt sind (meistens so zwischen einem und mehreren Jahrhunderten). Sie haben mehr Rechte als ein Neugeborener, da sie zu den erfahreneren Kaininten gehören. Die Ancillae stehen zwischen den Schichten - ein Dorn im Auge der Ahnen und der Neugeborenen. Denn sie haben sich den Aufstieg zu einem höheren Status erkämpft.

Neugeborener

Jene, die vorher Kind waren und jetzt losgesprochen wurden, werden Neugeborene genannt. Sie stellen die breite Masse der Camarilla. Sie sind sozusagen das Fußvolk, aber auch die Püppchen der Ahnen. Ihnen traut man so gut wie gar nichts zu. Dennoch haben die Ahnen ein scharfes Auge auf sie. Es gab schon einige Neugeborene, die es schnell geschafft haben, im Status aufzusteigen.

Die Traditionen

Die erste Tradition: Die Maskerade

Du sollst dein wahres Wesen niemanden enthüllen, der nicht vom Geblüt ist. Wer solches tut, verwirkt seine Blutrechte.

Die zweite Tradition: Die Domäne

Deine Domäne ist dein Belang. Alle anderen schulden dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten. Niemand darf sich gegen dein Wort auflehnen, solange er in deiner Domäne weilt.

Die dritte Tradition: Die Nachkommenschaft

Du sollst nur mit Erlaubnis deines Ahnen andere zeugen. Zeugst du andere ohne Einwilligung deines Ahnen, sollen sowohl du als auch deine Nachkommen erschlagen werden.

Die vierte Tradition: Die Rechenschaft

Wen du erschaffst, der ist dein eigenes Kind. Bis der Nachkomme auf sich selbst gestellt ist, sollst du ihm alles befehlen. Du trägst seine Sünden.

Die fünfte Tradition: Gastfreundschaft

Ehre die Domäne anderer. Wenn du in eine fremde Stadt kommst, so sollst du dich dem vorstellen, der dort herrscht. Ohne das Wort der Aufnahme bist du nichts.

Die sechste Tradition: Vernichtung

Es ist dir verboten andere von deiner Art zu vernichten. Das Recht der Vernichtung liegt ausschließlich bei deinem Ahnen. Nur die Ältesten unter euch sollen die Blutjagd ausrufen.

Newsticker:

  • Im Regelfall spielt Hannover am 3. Samstag, Bielefeld am letzten Freitag des Monats.

    Genauere Informationen zu den einzelnen Terminen findet ihr im Forum!

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